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Es liegt was in der Luft

Niesen, laufende Nase, tränende Augen, Halsschmerzen, Husten – die Pollensaison ist gestartet. Laut Statistik Austria leiden über 20% aller Österreicher:innen an Heuschnupfen.

Symptome einer Pollenallergie reichen von leichtem Jucken in der Nase bis hin zu schwerwiegenden Problemen des Atmungsapparates oder Hautausschlägen.

Weshalb manche Menschen stark auf Pollen reagieren, ist nicht vollends geklärt, jedoch ist eine saisonale allergische Rhinitis – so der Fachbegriff – auf eine Überreaktion des Immunsystems zurückzuführen. Das Immunsystem eines Allergikers bzw. einer Allergikerin produziert unnötigerweise Immunoglobin E (welches ursprünglich der Abwehr von Parasiten dient/e) und dies kann dazu führen, dass der Körper unter anderem Histamin freisetzt. Dies wiederum führt zu einer Entzündung der Schleimhäute in der Nase, dem Rachen und den Augen und jede:r Betroffene muss darunter leiden.

Wann startet die Pollensaison und wie lange dauert sie?

Je nach Region und Witterungsbedingungen variiert der Pollenflug, weswegen nur ein grober Überblick möglich ist:

  • Baumblütezeit: Im Frühjahr, wenn zum Beispiel Birken, Eichen und Eschen blühen. Sie dauert in etwa von Ende März bis Anfang Mai.
  • Gräserblütezeit: Wenn zum Beispiel Roggen, Weizen oder Hafer blühen. Sie dauert ca. von Mitte Mai bis Ende Juli.
  • Herbst: Jetzt blühen Kräuter und Unkraut und Allergiker:innen können von Beifuß oder Ragweed betroffen sein.

Wie kann man gegen diese allergischen Reaktionen vorgehen?

Wenn die Vermutung naheliegt, dass Sie an Heuschnupfen leiden, sollten Sie unbedingt einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen. Diese:r kann nach positiver Diagnose die besten Behandlungsmethoden mit Ihnen besprechen und Ihnen bestimmte Medikamente zur Linderung verschreiben.

Manche Allergiker:innen schwören auch auf Hausmittel, die allergische Symptome lindern sollen. Zu den am öftesten genannten Mitteln zählen unter anderem:

  • Antihistamin-reiche Lebensmittel: Quercetin ist zwar auch in Kapselform erhältlich, jedoch ist dieser Wirkstoff auch in Lebensmitteln wie Kapern, Zwiebeln, Beeren, Grünkohl und auch Äpfeln enthalten. Ein regelmäßiger Verzehr kann dabei helfen, allergische Reaktionen zu minimieren.
  • Vitamin-C-reiche Lebensmittel: Vitamin C stärkt das Immunsystem und kann Entzündungen reduzieren. Lebensmittel wie Brokkoli, Paprika, Zitrusfrüchte, Petersilie und Gartenkresse sind gute Vitamin-C-Quellen.
  • Dampfbäder mit ätherischen Ölen wie z.B. Eukalyptus oder Teebaumöl können helfen, verstopfte Nasenwege zu öffnen und das Atmen wieder zu erleichtern.
  • Honig aus der Region soll die Toleranz gegenüber lokalen Pollen erhöhen und dazu beitragen, Halsschmerzen zu lindern.
  • Nasenspülungen mit Salzwasser.
  • Luftreinigungsgeräte einsetzen oder Raumluftfeuchtigkeit erhöhen.
  • Laut Studien kann Schwarzkümmelöl ebenfalls hilfreich bei der Symptom-Bekämpfung sein. Es enthält Wirkstoffe, die entzündungshemmend und antioxidativ sind. Schwarzkümmelöl löst bei manchen Personen jedoch allergische Reaktionen aus.
© Envato Elements
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Beraten Sie sich zuvor unbedingt mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wenn Sie auf Hausmittel zurückgreifen möchten!

Behalten Sie die Pollenflugvorhersagen im Auge! https://www.pollenwarndienst.at/

Angaben ohne Gewähr.

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