Großer Andrang beim Konflikt-Thema „Wolf“

Wolf, Pixabay.com

Auf reges Interesse stieß der Vortrag des Wildbiologen Paolo Molinari über das Großraubtier Wolf im Gailtaler Heimatmuseum.  Ausgehend von der Tatsache dass die Ausbreitung von Wölfen nach Mitteleuropa und damit in unsere Region nicht mehr zu leugnen ist, beleuchtete der Vortragende die damit zusammenhängenden Chancen und Probleme. Er warnte eindringlich vor vorschnellen und falschen Einschätzungen der Thematik und rief zu gegenseitigem Verständnis auf. Kontroverse Einschätzungen im Umgang mit dem grauen Raubtier prallen aufeinander – einfache Antworten wird es nicht geben. Die weitere Entwicklung ist genau zu beobachten, damit man die richtigen Lösungen gemeinsam findet.

LjmStv. Josef Monz, Museumsleiter Kurt Thelesklaf, Paolo Molinari, Bjm Bruno Maurer, VBgm. Leopold Astner
LjmStv. Josef Monz, Museumsleiter Kurt Thelesklaf, Paolo Molinari, Bjm Bruno Maurer, VBgm. Leopold Astner

Der informative Abend bot Raum für ausgiebige Diskussionen, interessant und lehrreich nicht nur für Waidmänner und –frauen.

 

Wolf im Gailtal gesichtet!

© Tatjana Jank

Frau Tatjana Jank, wohnhaft in Nampolach bei Egg, hat am 26. Februar 2019, zeitig in der Früh einen Wolf vor ihrem Haus gesichtet und mit dem Handy ein Video aufgenommen.

Der bellende Hund und die unruhigen Pferde waren ein Warnsignal für Frau Jank und so hatte sie die einmalige Gelegenheit, dieses Tier in unserer Region zu beobachten.

Aufs Bild klicken um das Video zu starten:

Zuerst wurde das Tier als Goldschakal eingeschätzt, aber der erste Verdacht von Frau Jank hat sich bestätigt, dass es sich um einen Wolf handelte.

© Tatjana Jank
© Tatjana Jank

Wir wünschen dem Wolf ein ruhiges Leben!