Der Pokerklassiker aus dem Süden der USA – Texas Hold’em

Während viele heutzutage begeistert vom Poker sprechen, meinen sie doch in Wahrheit das Spiel Texas Hold’em. Unter den vielen Varianten des Pokerspiels ist Texas Hold’em bei Weitem die Beliebteste. Obwohl die Überlieferung bei dieser Pokervariante nicht lückenlos möglich ist, vermutet man dessen Entstehung um das Jahr 1900. Wie der Name schon sagt, stammt das Spiel aus Texas, einem Bundesstaat im Süden der USA. Auch in Velden spielt der Poker eine große Rolle.

© "Texas" (CC BY 2.0) by TexasExplorer98
© “Texas” (CC BY 2.0) by TexasExplorer98

Die Regeln

Das Spielprinzip verlangt mindestens zwei bis maximal 10 Spieler an einem Tisch, von denen jeder zu Beginn der Runde zwei Karten erhält. In der Mitte des Tisches werden im Laufe des Spiels fünf Karten gelegt. Die Spieler können in Kombination mit ihren Handkarten und den Karten auf dem Tisch Paare und Verbindungen eingehen. Zusätzlich müssen die Spieler Geldbeträge setzen, die sie taktisch anhand der Karten und ihrer Mitspieler abmessen. Gewinnen tut der Spieler, der am Ende am längsten an seinen Karten festgehalten hat oder das bessere Paar, die bessere Verbindung im Vergleich zu seinen Mitspielern hat.

Der Erfolg des Spiels beruht auf zwei Faktoren. Zum einen, ist das Spiel vergleichsweise einfach zu lernen und für jedermann nach kurzer Zeit zu begreifen. Zum anderen hat man die Möglichkeit, viermal im Verlauf einer Runde Geld zu setzen, was dem Spiel die Möglichkeit einer enormen taktische Tiefe gibt. Anfänger kommen also schnell in das Spiel hinein und haben dann so gut wie unbegrenzte Möglichkeiten, sich zu verbessern. Der Glücksfaktor bei Texas Hold’em ist im Vergleich mit anderen Pokervarianten relativ gering. Können und Übung sind daher gefragt. 

"Las Vegas 拉斯維加斯" (CC BY-ND 2.0) by syue2k
“Las Vegas 拉斯維加斯” (CC BY-ND 2.0) by syue2k

Geschichte


Nachdem das Spiel sich in den ersten Jahrzehnten vor allem in Texas ausbreitete, wuchs dessen Beliebtheit schlagartig an, als man gegen Ende der 60er-Jahre in Kalifornien eine Stadt in die Wüste baute. Las Vegas war geboren und damit hatte das Glücksspiel eine Heimat. In Europa und Österreich breiteten sich zur gleichen Zeit in vielen Teilen Spielbanken und Casinos aus. Bereits 1950 öffnete das Casino Velden und steht auch heute noch offen. Poker wurde dort aber erst im Jahre 1989 angeboten. Unter den Glücksspielexperten weltweit gewann Texas Hold’em schnell große Anerkennung und etablierte sich. Der nächste große Sprung geschah um die Jahrtausendwende, als das Fernsehen erste Pokerturniere zeigte und das Internet das Spielen erleichterte. Man musste nun nicht mehr nach Las Vegas fahren, um zu spielen. Sogar in Velden werden regelmäßig Pokerturniere ausgetragen. In Online Casinos ist es bis heute möglich, anonym und zu jeder Zeit an Spieltischen Texas Hold’em zu spielen. Anfängern wird der Einstieg dort oft leicht gemacht, in dem sie zum Einstieg einen bestimmten Casino Bonus in Form einer Aktion erhalten, der Freispiele oder andere Vergütungen ohne Risiko beinhaltet. Tatsächlich erreichte das Spiel seine aktuelle Berühmtheit, durch einen ebensolchen Anfänger. Chris Moneymaker schaffte es 2003, sich online für die Poker-Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Er gewann das Turnier und seine Geschichte machte das Spiel berühmt.


Texas Hold’em im Jahr 2020


Mittlerweile ist die Geschichte von Chris Monesmaker keine Seltenheit mehr. Viele Profis haben das Pokerspielen im Online Casino für sich entdeckt. Heutzutage hat sich Texas Hold’em klar als die populärste Pokervariante herausgestellt. Es gibt unzählige Bücher und Taktiken, die das Spiel auseinandernehmen und zu dominieren versuchen. Im Internet gibt es Weiterbildungen und Kurse, in denen Profis ihr Wissen an die nächste Generation weitergeben. Jedes Jahr wächst die Höhe der Jackpots bei den Turnieren. Noch ist die Entwicklung nicht am Ende. Das Spiel wird immer wieder neu erfunden und überrascht durch seine Vielschichtigkeit. Es bleibt abzuwarten, wo die Reise hinführt. 

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