GLYPHOSAT EINSATZ AUF DER STRECKE DER GAILTALBAHN

Hermagor im Gailtal, www.gailtal.news

Als Bürgermeister der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See und als Vorsitzender des Karnischen Gemeindeverbandes ist es mir ein Bedürfnis zum aktuellen Thema „Glyphosateinsatz auf der Strecke der Gailtalbahn“ im Namen aller meiner Bürgermeisterkollegen im Bezirk Hermagor, Stellung zu beziehen:

Die durch den Verein Gailtalbahn geplante Ausbringung des Umweltgiftes Glyphosat auf der stillgelegten Bahnstrecke von Hermagor nach Kötschach stoßt bei zahlreichen BürgerInnen, Landwirten und Imkern auf Unverständnis. „Auch wir Bürgermeister der Region sind gegen die Ausbringung dieses Pestizids, da es nachweislich für das Insektensterben sowie für die Vernichtung von essentiellen Lebewesen verantwortlich ist. Zudem ist es extrem gesundheitsschädlich“, so Vorsitzender Bgm. Siegfried Ronacher. Die Ausbringung muss unterbunden werden und nach umweltfreundlichen Alternativen für die Entfernung unerwünschter Unkräuter und Gräser gesucht werden. Die Diskussion um den gänzlichen Verzicht der Glyphosatausbringung wurde großteils in den Gemeinden schon beschlossen. Auch das Bundesland Kärnten nimmt in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein. Leider konnte bis heute noch keine Mehrheit auf Bundes- und EU-Ebene erzielt werden. Wir hoffen, dass es endlich ein Gesetz geben wird, welches die Ausbringung und Anwendung von Glyphosat verbietet.

Festgestellt wird, dass die Zuständigkeit dieses Problems der Glyphosatausbringung auf der Bahnstrecke nicht beim Karnischen Gemeindeverband sondern beim Verein Gailtalbahn liegt. Der bestehende Vertrag zwischen dem Verein und dem Land Kärnten regelt das Abkommen. Die politische Zuständigkeit liegt bei Landesrat Martin Gruber.

Die Bürgermeister des Bezirkes haben sich dazu entschlossen, eine saubere und klare Lösung, ohne den Einsatz des umweltschädlichen Herbizids, zu finden. Es wird bestimmt eine zielorientierte Lösung zur Zufriedenheit Aller geben. Denn wir sind dafür verantwortlich, dass auch unsere Kinder die Schönheit unserer Natur erleben und nutzen können.

 

Quelle: Stadtgemeinde Hermagor

Verwaltungsspitze des Landes Kärnten tagte im Gitschtal

Die Teilnehmer (v.l.n.r.): Landesamtsdirektor Dr. Dieter Platzer, Bezirkshauptmann Dr. Heinz Pansi (HE), Bürgermeister Christian Müller, Bezirkshauptfrau Dr. Claudia Egger-Grillitsch (SV), Bezirkshauptmann Mag. Georg Fejan (WO), Bezirkshauptmann Dr. Dietmar Stückler (FE), Bezirkshauptmann Mag. Gert-Andre Klösch (VK), Bezirkshauptmann Dr. Bernd Riepan (VL), Bezirkshauptmann Dr. Klaus Brandner (SP)

Die Corona-Krise beeinflusste auch die Verwaltungsspitze des Landes Kärntens in ihrem Arbeitsalltag: Ein direktes Zusammentreffen der Bezirkshauptleute Kärntens war monatelang nicht möglich. Unter strikter Einhaltung sämtlicher Covid-19-Auflagen tagte die Verwaltungsspitze Ende Mai erstmals wieder – und zwar im Gitschtal unter Vorsitz des Bezirkshauptmannes von Hermagor, Dr. Mag. Heinz Pansi, sowie des Landesamtsdirektors von Kärnten, Dr. Dieter Platzer.

In den Räumlichkeiten der Gemeinde Gitschtal wurden dabei unter anderem aktuelle Themen der Sicherheit, der amtsärztlichen Versorgung und natürlich Themen im Zusammenhang mit „Corona“ erörtert und besprochen. Der Bürgermeister der Gemeinde Gitschtal, Christian Müller, freute sich darüber, dass seine Gemeinde als Tagungsort gewählt wurde, und sieht dies als eindeutige Zeichen dafür, dass der ländliche Raum der Garant für einen Start in die Normalität ist.

Quelle: Gemeinde Gitschtal

Hermagor unterstützt die heimischen Betriebe!

Hermagor unterstützt die heimischen Betriebe!

Auf Initiative der SPÖ und FPÖ Fraktionen, konnte ein Wirtschaftspaket in der Höhe von 200.000 Euro für die heimischen Betrieb geschnürt werden. Jede Bürgerin und jeder Bürger der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See bekommt bei Kauf des neuen Wulfeniagutscheines einen Nachlass von 25 %.  So erspart sich jeder Einzelne bis zu 75,– Euro für den Einkauf bei den heimischen Betrieben.

Pro Person können die Gutscheine bis zu einem Wert von 300,– € gekauft werden. Seitens der Stadtgemeinde Hermagor Pressegger See steht für die Initiative ein Budget von 50.000,– Euro zur Verfügung. „Mit dieser Aktion wollen wir den regionalen Einkauf bei allen Betrieben, sowie eine Entlastung für jeden Hermagorer erreichen“, so Bürgermeister Siegfried Ronacher sichtlich stolz auf die zusätzliche Förderaktion. „Besonders froh bin ich darüber, dass wir jeden Betrieb, egal ob Handel, Direktvermarkter, Gastgewerbe oder touristischer Anbieter der Stadtgemeinde mit dieser Aktion unterstützen können“, so Wirtschaftsreferentin Christina Ball.

In den nächsten Tagen wird jeder heimische Betrieb und die Bevölkerung die detaillierten Informationen erhalten. Ab 15. Juni werden die Gutscheine im Bürgerbüro der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See erhältlich sein, soviel darf schon verraten werden.

Gailbrücke Egg und Gemeindestraße Richtung Kameritsch

Gemeinde Hermagor, www.gailtal.news

Bauarbeiten gestartet: Gailbrücke Egg und Gemeindestraße Richtung Kameritsch steht im Fokus. Der Abbruch des maroden Altbestandes hat bereits begonnen. Die in die Jahre gekommene Brücke war nur noch unter massiven Einschränkungen für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe nutzbar.

Zu den Fakten. Die bereits in die Jahre gekommene – umgangssprachlich titulierte „Micheldorfer Gailbrücke“ – wurde vor rund 84 Jahren laut aufliegenden Plänen, in einfachster Bauweise errichtet. Die schwebende Konstruktion mit dem Holzbohlenbelag hält den heutigen Anforderungen nicht mehr stand. Schwere und große Zugmaschinen benötigen einen geeigneten Untergrund. Sohin wurde durch die Empfehlung des Bauausschusses eine Brücke aus Betonfertigteilen ausgeschrieben. Die Ermittlung der Tragkraft konnte mit 34 Tonnen beziffert werden. Beim Vergabeverfahren der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See gingen insgesamt fünf Angebote ein. Die Firma PORR Bau GmbH ging als Bestbieter mit einer Gesamtangebotssumme von € 921.937,09 hervor. Die einstimmige Beschlussfassung erfolgte bereits im Vorjahr durch den Gemeinderat. Die Fertigstellung ist für die Herbstmonate geplant.

„Der Vorlauf als auch die Vorbereitungszeit ist somit passe und nun konnte die offizielle Baustelleneinrichtung vorgenommen werden. Im Herbst können unsere Land- und Forstwirte voraussichtlich die neue Brücke für die anfallenden Tätigkeiten nutzen. Eine sichere Überquerung der Gail durch die großen, schweren land- und forstwirtschaftlichen Gerätschaften ist zukünftig bestens gewährleistet. Somit können die Felder und Äcker wieder problemlos bestellt werden und auch die Schad- und Nutzholzaufarbeitung sichergestellt werden“, so Bürgermeister Siegfried Ronacher erfreut. 

Gemeinde Hermagor, www.gailtal.news
Gemeinde Hermagor, www.gailtal.news

Technische Details. Durch die neue Tragkonstruktion erhöht sich die Fahrbahnoberkante um rund 30 cm. Dazu muss die Straßenanbindung an die Brücke entsprechend angepasst werden. Eine wesentliche Neuerung wird die Verbreiterung der Fahrbahn von 3,30 auf 4 Meter sein. Das bestehende Fundament der Brücke wird aufgrund der größeren Belastung in Flussrichtung entsprechend verstärkt und mit duktilen Pfählen entsprechend adaptiert.

Gemeindestraße saniert. Beinahe zeitgleich mit dem Bau der Egger Gailbrücke startete auch die Rundumsanierung der Gemeindestraße in die Ortschaft Kameritsch. Risse und Unebenheiten prägten in der Vergangenheit die Fahrbahn. Um den Verkehrsteilnehmern zukünftig wieder optimale Fahrverhältnisse bieten zu können, wurde bereits mit den Sanierungsarbeiten begonnen. 

 

Quelle: Gemeinde Hermagor

20.04.2020 AKTUELLE KURZNACHRICHTEN AUS KÄRNTEN!

Jede Woche die wichtigsten Neuigkeiten aus der Kärntner Landesregierung in 90 Sekunden zusammengefasst. Die Themen heute: Regierungssitzung, Schutz für Pflegeheime, Krankenhausbetrieb fährt hoch und Matura im Mai.

"kärnten.tv90" 2020/30

Jede Woche die wichtigsten Neuigkeiten aus der Kärntner Landesregierung in 90 Sekunden zusammengefasst. Die Themen heute: Regierungssitzung, Schutz für Pflegeheime, Krankenhausbetrieb fährt hoch und Matura im Mai.Peter Kaiser Beate Prettner GabySchaunig Daniel Fellner Sara Schaar LR Martin Gruber Sebastian Schuschnig Klinikum Klagenfurt am Wörthersee HTL1 Lastenstraße Klagenfurt HTL Mössingerstraße KTS Villach

Opublikowany przez Land Kärnten Poniedziałek, 20 kwietnia 2020
Quelle: Land Kärnten

Bndesregierung verlängert Schutzmaßnahmen

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vize Werner Kogler gaben heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass die geltenden Einschränkungen für das öffentliche Leben bis zum 13. April 2020 verlängert werden. Es wird um Verständnis und Geduld gebeten. Alle weiteren Infos könnt ihr am untenstehenden Link erfahren.

https://www.villach.at/stadt-service/sicherheit,-recht-und-ordnung/coronavirus-informationen

Corona Update 19.03.2020 Kurznachrichten aus Kärnten

CORONAVIRUS –> Zu Hause bleiben! Die heutigen aktuellen Infos des Landes Kärnten im Video!

Coronavirus: HOTLINES – "kärnten.tv90" 2020/21

Jede Woche die wichtigsten Neuigkeiten. Heute wieder die Entwicklungen rund um das Corona-Virus. Passen sie auf sich und auf andere auf – Bleiben Sie zuhause!Peter Kaiser Beate Prettner Daniel Fellner Sara Schaar LR Martin Gruber Sebastian Schuschnig

Opublikowany przez Land Kärnten Czwartek, 19 marca 2020

Stadt Villach beschließt umfangreiches Hilfspaket

Unter dem Titel „Gemeinsam für Villach“ haben sich heute, Donnerstag, die Stadtsenats-Parteien SPÖ, ÖVP und FPÖ auf ein weitreichendes Wirtschafts- und Sozialhilfe-Paket für die Villacher Bevölkerung geeinigt. Es soll zusätzlich zu den milliardenschweren Maßnahmen von Bund und Land helfen, die Folgen der Corona-Krise in der Stadt zu mildern. Besonders für viele Wirtschaftstreibende, beispielhaft sind Gastronomie, Hotellerie und Handel zu nennen, ist die Lage ernst bis existenzbedrohend. Massiven Umsatzausfälle sind unvermeidbar. Damit ist auch die Situation für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prekär.

 

Foto: Stadt Villach/Oskar Höher

https://www.villach.at/stadt-erleben/news/stadtregierung-beschliesst-corona-hilfspaket

Stadt Villach definiert: Quarantäne

Villach_Info Coronavirus

Nachdem in der Bevölkerung der Begriff “Quarantäne” teilweise missverständlich verstanden wurde, gibt die Stadt Villach heute eine Erklärung dazu.

” Darunter versteht man die “vorübergehende Isolierung von Personen, die von einer ansteckenden Krankheit befallen sind oder bei denen Verdacht darauf besteht, dass sie von einer ansteckenden Krankheit befallen sein könnten.” Die Quarantäne ist eine Schutzmaßnahme gegen eine Verbreitung einer Krankheit. 
Das bedeutet: Egal ob freiwillig erklärte (zum Beispiel bei der Ausreise aus Italien) oder behördlich verordnete Quarantäne: Diese ist zum Selbstschutz und zum Schutz der Allgemeinheit UNBEDINGT über die vereinbarte oder verordnete Länge einzuhalten!

Info Coronavirus

Ein Landwirt gibt seinen Ärger zum Ausdruck!

In einem Gespräch mit Roman Berger sind wir der Frage nachgegangen, wie er die Versorgung unseres Landes in einem Krisenfall sieht. Man stelle sich vor, unsere Grenzen würden für den Import/Export geschlossen werden. Hier könnt ihr seine Meinung zu diesem Thema lesen.

Roman Berger sagt: „Der Covid-19 Virus verursachte eine globale Krise in allen Belangen, wie z.B. die Versorgung mit Medikamenten und vor allem mit Lebensmitteln aus Billigländern. Das beweist, wie sorglos in den letzten Jahrzehnten mit dem wichtigsten Thema in einem Staat wie Österreich umgegangen worden ist, nämlich mit der Eigenversorgung mit dem Wichtigsten. Wir wurden immer belächelt, wenn wir sagten, dass der österreichische Staat in einer Krisensituation von unserer eigenen Landwirtschaft nicht mehr versorgt werden kann. Tatsache ist, dass die so oft erwähnte Überproduktion an landwirtschaftlichen Lebensmitteln, eine importierte in Österreich ist und deswegen sogar noch ein Großteil unserer nachhaltigen und hochwertigen Produkte exportiert werden müssen, da wir sie am heimischen Markt, wegen dem Preisdumping der Handelsketten, mit importierten Waren nicht kostendeckend unterbringen können.

Da läuft etwas gewaltig schief, es wird eine wichtige Säule im Staate Österreich vernichtet, nämlich der Bauernstand. Globalisierung ist bis zu einem gewissen Maß in Ordnung, jedoch wenn man Außenhandel betreibt, muss gewährleistet bleiben, dass das Existenziellste eines Landes erhalten bleibt, nämlich die Eigenversorgung unserer Bürger mit Lebensmitteln. So hat man Jahrzehnte die Bauernhöfe sterben lassen, welche sich bis heute noch unter schwierigen, wirtschaftlichen Bedingungen gehalten haben, zu Subventionsempfängern und Landschaftspflegern degradiert. Als Vollerwerbsmilchbauer und Vorstand der Kärntnermilch Molkerei, kann ich mich nur unendlich bei unseren Kunden bedanken, für ihre Treue und das stetige Einkaufen unserer heimischen Produkte! Damit leisten sie einen unbezahlbaren Beitrag zum Erhalt der Kärntner Bauernhöfe“.

 

Es grüß euch Roman Berger, Kammerrat der LWK Kärnten/ Landwirt im Gitschtal