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Hermagor trifft Vorsorge für Stromausfall und richtet „Leuchttürme“ ein

Um im Katastrophenfall mit einem flächendeckenden Stromausfall zentrale Anlaufstellen für die Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger zu gewährleisten, wurden auch in der Stadtgemeinde Hermagor zwei sogenannte „Leuchttürme“ eingerichtet.

Experten sind sich einig: Die Frage ist nicht ob, sondern wann es in Europa zu einem großflächigen Stromausfall (Blackout) kommen wird. In diesem Fall brechen gewohnte Kommunikationswege zusammen, ebenso die Wasserversorgung, die elektronischen Bezahlsysteme und vieles mehr.

Aus diesem Grund wurde seitens des Landes Kärnten ein Konzept erarbeitet, um auf einen solchen Katastrophenfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Dazu wird in jeder Gemeinde ein sogenannter Leuchtturm als Anlaufstelle (in Bezirksstädten zwei Anlaufstellen) für Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger eingerichtet.

In der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See wurden als Standorte das Rathaus Hermagor mit dem Stadtsaal und das Feuerwehrhaus Hermagor ausgewählt. Für die Notstromversorgung dieser Gebäude wurden zwei mobile Notstromaggregate der Firma Landtechnik Zankl aus Jenig angekauft. Die Verkabelung der Gebäude erfolgte durch die Firma Elektro Schuller. Die Kosten dieser Einrichtungen werden vom Land Kärnten mit 75 % gefördert.

Die Übergabe der Notstromaggregate erfolgte am 28. September 2022. Somit kann ab sofort eine Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger im Katastrophenfall eingerichtet werden.

Ein herzliches Dankeschön an die heimischen Firmen Elektro Schuller und Landtechnik Zankl für die unbürokratische und rasche Abwicklung.

Am Foto v.l. Rene Pettauer (Sachbearbeiter Katastrophenschutz), Patrik Rauscher und Christof Rohr (Bauhof Hermagor), Alexander Schuller, Bgm. LAbg. DI Leopold Astner, AL Bernhard Resch, Otmar Zankl und Ing. Maximilian Sorschag

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